Eingewöhnung nach dem Berliner Modell

Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner Modell. Wichtig ist uns allerdings, dass dies nur als grobe Orientierung dient. Jedes Kind bekommt seine individuell angepasste Eingewöhung im jeweiligen eigenen Tempo.

Bevor die eigentliche Eingewöhnung startet, findet eine Austauschgespräch zwischen uns und der Bezugsperson statt. Dabei erklären wir unser  Konzept und den groben Ablauf der Eingewöhnung. Die Bezugsperson übermittelt uns alle wichtigen Informationen und Gewohnheiten des Kindes.

Grundphase

Im ersten Schritt kommen die Bezugsperson und das Kind für ca. eine Stunde in den Gruppenraum, um einen ersten Einblick zu bekommen. Dies wiederholt sich für ca. zwei bis drei Tage.

Phase 2

Nach diesen Tagen beginnt der erste Trennungsversuch. Dieser dauert in der Regel 15 Minuten an und wird erst verlängert, wenn sich das Kind beruhigen lässt. 

Stabilisierungsphase

In dieser Phase geht es darum, dass die Trennung immer länger wird und wir als Kindertagespflegepersonen zunehmend pflegerische Tätigkeiten übernehmen und Vertrauen zu dem Kind aufbauen.

Schlussphase

Das Kind ist eingewöhnt, wenn es uns vertraut, sich beruhigen lässt und grundsätzlich nicht mehr auf die Bezugsperson angewiesen ist. Allerdings ist die Bezugsperson weiterhin immer erreichbar.

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